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Online-Visitenkarte - Pärnu

In den schriftlichen Quellen erschien der an der Mündung des Pärnu Flusses entstandene Hafen 1242 unter dem lateinischen Namen Perona. Des Bishof Henricus gründete auf dem rechten Fluβufer eine Domkirche, die 1251 eingeweiht wurde. Der Livländische Orden baute auf dem linken Fluβufer seine Burg. Am Fuβe dieser Burg entstand die Stadt Pernau (Pernow). Sie war mit einer Schutzmauer umgeben und hatte ein regelmäβiges Straβennetz.
1318 erwarb die Stadt das Stadtrecht, das dem von Riga ähnlich war. Da die Stadt an den günstigen Handelswegen lag, wurde sie schnell reich und spielte eine wichtige Rolle im Hanse-Handel in Alt-Livland. In den Kriegen und Bränden des 16. und 17, Jahrhunderts ist das mittelalterliche Pärnu zu schwerem Schaden gekommen. Unter der schwedischen Herrschaft im 17. Jahrhundert wuchs die Stadt. In 17.und 18. Jahrhunderts, die Kirchen und das Tallinner Tor am interessantesten. Von den mittelalterlichen Gebäuden ist nur noch der Wachtturm – der Rote Turm – in der Stadtmauer vorhanden.
Die Stadtverwaltung von Pärnu hat seit Anfang des 19. Jahrhunderts viel für die Begrünung der Stadt und die Gestaltung zum Kurort getan. Man hat Erholungsstätten und Sanatorien, moderne Hotels, Pensionen, Rehabilitationszentren und das Srandgebäude errichtet. Alles entspricht internationalen Normen.
Pärnu ist bekannt geworden durch seinen Badestrand mit dem weiβen Sand, die schützenden Alleen, Parks und romantischen Villen an der See. 2004 hatte die Stadt 43.000 Einwohner. Berühmt sind der Jachthafen von Pärnu das Modern Kunstzentrum und das Theater Endla. Sommerfreuden bereiten das Wasserfestival Watergate, Hallo Sommer, das Festival der Dokumentarfilme und anthropologischen Filme, das internationale Chorgesangfestival, das Glasperlenspiel Festival, das Oistrahh-Festival und der Sommer der Kunst.
Pärnu
Abteilung: Touristinformation

In der Karte

Zahlen und Fakten

Gründung 16 vor Christi Geburt an der Erftmündung Römisches Legionslager
Wahrzeichen Die Bucht von Pärnu, der Rote Turm
Geographische Lage 58° 23' 02,1" Breite, 24° 30' 07,0" Länge
Nächstgelegene, größere Tallin (129 km), Riga (189 km)
Einwohner ca. 44.000
Studenten ca. 1.200
Verkehrsverbindungen Linien- und Reisebusanbindungen nach Tallin, Riga und ganz Europa, Bahnanbindungen, Flughafen, Hafen (mit Jachthafen)
Typisches dunkles Brot, Sommerhauptstadt Estlands
Internationale Events internationales Chor Festival, David Oistakh Festival, Neeme Järvi's Sommer Akademie, Glasperlenspiel Musik Festival, Internationales Dokumentar- und Anthropologie-Film Festival, Baltisch-Nordisches Harmonika Festival, Pärnus Tage des Mittelalters, Konf
Partnerstädte Vaasa (1956), Jelgava (1957), Jurmala (1990), Shiauliai (1967), Palanga (1990), Elsinore (1988), Oskarshamn (1989), Södretälje (1990), Siofok (1991), Sochi (1991), Tiel (1991), Drammen (1994), Novgorod (1996), Portsmouth (1999), Ocean City (2003)
Intern. Mitgliedschaften European Spas Association (ESPA), European Federation of Conderence Towns (EFCT), Organisation of Healthy Cities (WHO), UNICEF, Union of the Baltic Cities (UBC)

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